Akte Bayer 04 Leverkusen
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Abschied mit Abstieg darf nicht sein

Vor der Party droht Völler im letzten Profispiel der Sturz in die 2. Liga — Showdown gegen Brehmes Kaiserslautern.

Doch Rudi Völler hat vorher mit Bayer 04 noch ein kleines Problem zu lösen… „Abschied mit Abstieg – das durfte nicht sein“, fasst er das Dilemma 2003 zusammen. Denn: In seinem letzten Spiel als Fußballprofi kann der Champions-League-Sieger von 1993 (mit Marseille) noch absteigen. Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Kaiserslautern, Weltmeister-Duell Rudi Völler gegen Andreas Brehme – vor die Rudi-Party hat der Fußball-Gott diesen Showdown gesetzt.

Kaiserslautern sitzt Leverkusen, das genauso wie die Pfälzer eine desaströse Saison gespielt hat, mit zwei Zählern Rückstand im Nacken. Ein 2:0-Erfolg gegen Hansa Rostock am 33. Spieltag hat ihnen die zweite Luft gegeben. Der Teufel steckt im Detail.

Hätte der FCK das Hinspiel gegen Bayer nicht mit 1:0 gewonnen, wäre der von Insidern wie Hans-Peter Briegel oder Jürgen „Atze“ Friedrich als „Schönfärber“ abgestempelte FCK-Coach Friedel Rausch († 2017) zur Winterpause entlassen worden. Der Weg für einen Neuaufbau in Kaiserslautern wäre frei gewesen. Erfolgstrainer Karl-Heinz Feldkamp wird rund um den Betzenberg gehandelt, kommt aber nicht, weil Rausch bleibt – und wird erst nach dem 24. Spieltag durch Eckhard Krautzun ersetzt.

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