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Roger Schmidt provoziert 2016 die erste Trainer-Spielunterbrechung

Schmidt weigert sich nach einem Innenraumverweis auf die Tribüne zu gehen — ein Bundesliga-Novum.

Bayer Leverkusen hat viele Trainer mit seltsamen Methoden. Christoph Daum lässt seine Spieler über Glasscherben gehen. Heiko Herrlich beschwört das ,,Beppo-Prinzip“ vom guten Straßenkehrer, Erich Ribbeck beschwört in seiner zweiten Amtszeit eine Katastrophe herauf.

Und Roger Schmidt? Wir haben es schon kurz beschrieben, der beschwört im Februar 2016 im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (0:1) die erste Spielunterbrechung der Liga-Historie herauf, die von einem Trainer verursacht wird. Nach einem Innenraumverweis von Schiedsrichters Felix Zwayer (Berlin) weigert sich Schmidt, auf die Tribüne zu gehen.

Zuvor hat er sich zu lautstark über den angeblich irregulären Siegtreffer des BVB durch Pierre-Emerick Aubameyang echauffiert. Im Oktober 2016 muss Schmidt wieder hoch – nach Pöbeleien gegen 1899-Coach Julian Nagelsmann (,,Was bist du denn für ein Spinner?“). Im Februar 2017 haben die Bayer-Bosse genug.

Nach einem 2:6 in Dortmund, das Schmidt als ,,richtigen Schritt in die richtige Richtung“ sieht, ist Schluss – Schmidt kassiert zehn Millionen Euro Abfindung und geht.

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