Beim „Werksklub“ fristlos gekündigt zu werden, das haben nur wenige Profis in mehr als 40 Jahren Bundesliga bei Bayer Leverkusen geschafft. Am 12. April 2015 brennen dem 94-fachen Nationalspieler Bosniens die Sicherungen durch. Nach dem 3:5 im Elfmeterschießen im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC Bayern München leistet sich der Abwehrspieler einen unfassbaren Blackout.
Er geht auf mehrere Ordnungskräfte im Innenraum der BayArena los und greift die Männer tätlich an, ein Ordner wird verletzt und kommt ins Krankenhaus. Bayer 04 muss handeln – und löst den Vertrag mit Spahic nach Bekanntwerden des Eklats sofort auf. Der vom Hof gejagte Spahic braucht nicht lange, um wieder einen neuen Klub zu finden.
Am 7. Juli 2015 unterschreibt er beim Hamburger SV.