Akte Bayer 04 Leverkusen
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Momente Dramatische Wendepunkte

Bayer bleibt erstklassig, Lautern stürzt ab

Völler stützt den ausgepowerten Heinen, tröstet im Studio Brehme — und nennt Münchs Treffer später das wichtigste Tor der Vereinsgeschichte.

In diesem Moment aber ist klar: Bayer Leverkusen bleibt erstklassig, Lautern steigt ab. Die Bilder auf Leverkusener Seite sind nicht minder emotional als die Szenen mit den geschlagenen Kaiserslauterern. Rudi Völler muss den völlig ausgepowerten Dirk Heinen auf dem Weg in die Kabine stützen und im TV-Studio seinen Weltmeister-Kollegen Andreas Brehme trösten, der bitterlich weint.

„Das war mein Abschiedsgeschenk für Bayer Leverkusen“, sagt Markus Münch draußen indes überglücklich bei Premiere, „ich habe dem Klub sehr, sehr viel zu verdanken.“ Und der Verein ihm. Völler wird später sagen, das wichtigste Tor in der Geschichte von Bayer 04 habe Markus Münch geschossen. Wie wahr: Mit der Ankunft von Trainer Christoph Daum beginnt zum 1. Juli 1996 eine Zeitenwende in Leverkusen.

Auf Anhieb wird der bei vielen Fußballanhängern ungeliebte Werksklub deutscher Vize-Meister, spielt 1997/98 erstmals in der Champions League. Auch 1999 und 2000 ist nur der FC Bayern in der Abschlusstabelle vor der Daum-Elf.

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